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epoko:periodo_6

Nachkriegszeit (1945 - 1955)

Periode vom der Kapitulation des Deutschen Reiches und Besetzung Berlins bis zum Beitritt des Deutschen Esperanto-Bundes in UEA. Damit verbunden war die Verpflichtung auf „politische Neutralität“

Nach dem Krieg bestand der innige Wunsch die in den Zwanziger Jahren vollzogene Spaltung in neutrale und eine politische (linke, kommunistische, sozialistische, anarchistische) Esperanto-Bewegung wieder aufzugeben.

Doch auch in Berlin sahen sich, wie in andern Städten, die Mitglieder der Arbeiter-Esperanto-Gruppen, die international zum Teil bei der „Sennacieca Asocio Tutmonda (SAT)“ organisert waren, gezwungen, die gemeinsame Organisation auf örtlicher Ebene verlassen. (siehe auch Geschichte der Libera Esperanto-Asocio por germanlingvaj regionoj, LEA/G)

Andere, wie das SPD-Mitglied und früherer Aktivist der Arbeiter-Esperanto-Bewegung Sproeck schienen sich eher auf ein unpolitisches (nichtneutrales) Engagenement zu konzentrieren.

Bis zu seinem Tod 1959 wirkte Karl Vanselow unermüdlich als Propagandist, Kursleiter, Dichter.

epoko/periodo_6.txt · Zuletzt geändert: 2015/03/19 18:18 von roland