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dok:metropoliteno

Metropoliteno

Roman von Varankin, Vladimir mit einer komplexen Struktur. Orginal in Esperanto.

Auf der Erzählebene ist es ein junger sowjetischer Ingenieur, der nach Berlin geschickt wurde, um den Bau der U-Bahn kennen zu lernen. Er reflektiert Erfahrungen in Moskau im Betrieb (Vorboten des Stalinismus) und Problemen mit der Ehefrau.

Er versucht in Belin einen Roman zu schreiben, in dem Erlebnisse mit Personen aus der Erzählebene verarbeitet werden.

Der Stil ist ungewöhlich, die Sprache schwierig.

Anhand von Ereignissen, die es tatsächlich gegeben hat (Streik bei der BVG, U-Bahn-Linien, Dabatte um den Panzerkreuzer) läßt sich rekonstruieren, daß sich Varankin möglicherweise möglicherweise eine gewisse Zeit in Berlin aufgehalten hat.

Die Datierung im Roman umfaßt 1928 und 1929 für Berlin.

Orte in Berlin

  1. Ankunft mit der Bahn, Kleingärten, Kopf-Bahnhof, Stadtverkehr
  2. U-Bahnhof Hermannplatz
  3. Karl-Liebknecht-Haus
  4. Feierlichkeiten zur Ankunft von Max Hölz (Lustgarten, Biergarten im Prenzlauer Berg)
  5. Spaziergang durch Mitte (Stadtschloß, Zoologischer Garten)
  6. Kraftwerk Klingenberg
  7. Agitation der KPD in einem kleinen Kraftwerk
  8. Situation im Hinterhof

Rezensionen

dok/metropoliteno.txt · Zuletzt geändert: 2015/03/19 09:38 von roland