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bulteno:kommentar

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Ich finde es fabelhaft, daß ernsthaft mit Sachverstand diskutiert wird. Im Moment sehe ich noch nicht das Problem, daß es unübersichtlich wird. Eine kleine Hilfe könnten Anker sein, mit denen man innerhalb der Seite verlinken kann und auf eine Passage verweisen kann.

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Zum Ende springen. Netter Vorschlag, geht nur nicht. Irgendwo muß ein Haken sein.


(Unsignierter Kommentar:)

Mitverantwortung Felix

„Ein Vorsitzender, der damit seine Mitverantwortung an dem Desaster zugab, trat zurück“

Ich sehe nicht, dass der Vorsitzende mit seinem Rücktritt, seine „Mitverantwortung an dem Desaster zugab“. In seiner Stellungnahme ist von anderen Gründen die Rede, die vor allem mit dem D.E.B. zu tun haben und nicht mit der „Berliner Lokalpolitik“.


Kommentar von Lu:

Auch ich kann nicht erkennen, dass der frühere Vorsitzende Felix seine Mitverantwortung durch irgendetwas zugegeben hätte. Nach meiner Erfahrung gibt Felix auch grundsätzlich nach Möglichkeit überhaupt nichts zu - egal wie offensichtlich es ist. (Sein Rücktritt ist nach meinem Eindruck dem alten - und nachvollziehbaren - Schema „edzino - fino“ geschuldet, hier erweitert um zwei Kinder und ein zu renovierendes Haus.)

Natürlich hat Felix eine gewisse Mitverantwortung</div>, insbesondere dadurch, dass Johann weiterhin Bibliotheksverantwortlicher der Liga blieb. Die Alleinherrschaft von Johann hat zum einen viele Leute frustriert, die an der Bibliothek ernsthaft interessiert sind und sie gemeinsam und einvernehmlich verwalten wollten; eine einvernehmliche Lösung lag Johann ja ganz offensichtlich nicht, er hat immer vor allem seine eigenen Auffassungen umgesetzt, sehr diktatorisch und undemokratisch.

Zum anderen hatte Johann durch diese Funktion einen Schlüssel zu der Wohnung, die sein Eigentum ist und die er - eigentlich - an den DEB vermietet hat (zu der er also unter normalen Umständen keinen Zugang gehabt hätte und in der er somit - er erhält ja regelmäßig Miete - auch weder hätte schlafen dürfen noch die Küche nutzen noch die Dusche). Diesen Zugang, eigentlich nur als Bibliotheksverwalter, hat Johann außerdem genutzt, um in den Räumen das zu tun, was er für richtig hielt - Umräumen nach Belieben, Umordnen der Bücher, Entnehmen von Büchern in seine eigene Wohnung, Einstellen von Dutzenden von Kisten mit Archivmaterial erst in den DEB-Raum, dann zusätzlich eine zweite Ladung in die Küche, Zerhacken eines Bücherregals mit einer Axt während der ĵaŭda rondo… (Dass er vor kurzem gesehen wurde, wie er einem anderen Mitspieler in dieser Geschichte auf dem Hof mit einem Vorschlaghammer in der Hand nachlief, ist nur das Tüpfelchen auf dem i…)

So hat Johann in der Summe das Esperanto-Leben in dieser Wohnung und wohl auch im Haus zerlegt.


Kommentar von Sebastian:

Der Artikel „Das Ende ist nah“ gefällt mir sehr gut, auch wenn ich nicht in allen Punkten zustimme.

Vor kurzem wurde selbst die traditionsreiche Ĵaŭda Rondo für beendet erklärt.

Die Ĵaŭda Rondo siechte ja schon lange, eigentlich seit dem Tode von Hermann Tautorat. Der Umzug in die Einbecker Straße hat es nicht besser gemacht. Das persönliche etoso, das den Raum in der Falkstraße ausgezeichnet hat, war nicht herzustellen. Zu Anfang habe ich noch versucht, den Raum, neben dem BerO, mit in Ordnung zu halten, aber da Wert darauf gelegt wurde, dass das der Raum der ELB sei und nicht zum BerO gehöre, hatte ich da nichts zu sagen.

Peter Kühnel hat dann eines Tages diese völlig unpraktischen und platzraubenden Stühle (ich glaube, samt Tisch) da reingestellt und die Klappstühle, die in der Ĵaŭda Rondo seit Jahrzehnten gebraucht wurden, verbannt. Dadurch sah der Raum so vollgestopft aus, dass ich keine Chance mehr auf Besserung sah (er war damit eigentlich auch nicht mehr für andere Dinge nutzbar) und meine Anstrengungen einstellte.

Da sich dann keiner mehr regelmäßig um Entmüllung kümmerte, wuchs der Raum bald noch mehr zu. Man hat sogar die Fenster verklebt und damit der Eindruck einer Höle noch mehr gefördert. In der Endphase sah der Raum jahrelang wie eine Müllhalde aus. Entsprechend unwohl hat sich jeder dort gefühlt, der kein Messie war.

Die Wohnung wurde sowohl durch GEJ als auch durch GEA bzw. ELB benutzt. Vielleicht hat diese Vielnutzerstruktur dazu geführt, dass niemand sich persönlich aufgefordert oder berechtigt gefühlt hat, wirksam und dauerhaft gegen Johan Pachters Zumüllung einzuschreiten. Ich habe das ein paar Mal, mitunter auch sehr heftig, gegenüber Johann zur Sprache gebracht. Der DEJ-Vorstand, dem ich das Problem seinerzeit in mehreren Mails schilderte, hat mich daraufhin als Querulanten abgefertigt, wie das in Vereinen so üblich ist.

Noch vor 20 Jahren gab es in Berlin eine ganze Reihe von Gruppen, die sich regelmäßig trafen.

Ja. In dieser Zeit war ich angehender Espi in Berlin. Es gab jede Woche mehrere Gruppentreffen, zu denen man gehen konnte. Man konnte wirklich auswählen.

Wenn man übrigens noch weiter in der Zeit zurückgeht, stellt man fest, dass es damals noch viel mehr E-Gruppen gab, die sich regelmäßig trafen. In den „Berliner Esperanto-Mitteliungen“ von Juni 1922 ist auf Seite 24 eine „Uebersicht über die Berliner Esperanto-Organisationen“:

  • E-Verband Berlin: jeden 1. Dienstag im Monat, 8 Uhr; Kurs jeden 2. Dienstag 8 Uhr + Konversationsabend
  • Akademische E-Gruppe: jeden letzten Freitag im Monat, nachm. 6 Uhr
  • E-Gesellschaft Charlottenburg: jeden Mittwoch, 8 Uhr; Kurs: jeden Mittwoch 7 1/2 Uhr
  • E-Gruppe „Diskuta rondo“: jeden Mittwoch, 7–10 Uhr; Anfängerkurs jeden Mittwoch
  • E-Verein „Espero“: jeden Mittwoch, 8 Uhr; Kurs u. a.: Für Fortgeschrittene Montag u. Mittwoch, 8 Uhr
  • E-Gruppe Friedrichshagen: jeden Freitag 7 Uhr; Kurs jeden Freitag, 7 Uhr
  • E-Vereinigung Berliner Lehrer: alle 14 Tage, 7 1/2 Uhr
  • E-Gesellschaft „Merkur“; Kurs: jeden Donnerstag, 8 Uhr
    • Bezirk I (Westen): jeden Freitag, 8 Uhr;
    • Bezirk II (Zentrum): jeden Mittwoch, 8 Uhr
  • E-Gruppe Berlin-Nordbahn: jeden Freitag 7–9 Uhr
  • E-Gruppe „Zamenhof“: 2. u. 4. Dienstag, 7 1/2 Uhr
  • Studentischer E-Verein: jeden Montag, 8 Uhr
  • E-Gruppe „Verda Lumo“: jeden Montag, 8 Uhr; Kurs: jeden Montag
  • E-Gruppe Wilmersdorf: jeden Donnerstag 7 1/2 Uhr; Kurs jeden Donnerstag 7–9 Uhr

(Kommentar Lu: Ich bitte zu berücksichtigen, dass aus den Ankündigungen nicht klar wird, ob Esperanto gesprochen wurde und auf welchem Niveau. Das Sprachniveau in den zwanziger Jahren war zwangsläufig geringer als heute - ich spreche z.B. seit 37 Jahren Esperanto, geschätzt über 20.000 Stunden, sowas gab es 1922 in Berlin nicht, die Sprache war ja erst 35 Jahre alt. Festzustellen ist jedenfalls, dass die Anzahl der jährlich erscheinenden Bücher in den zwanziger Jahren keinesfalls höher war als heute, was darauf hindeutet, dass Esperanto in der Praxis nicht öfter angewendet wurde als heute.)

Damals hatten die Leute aber kein Internet, kein Fernsehen, kein Radio. Heute findet viel E-Aktivität übers Internet statt, z. B. auch gerade hier auf dieser Seite. Übrigens: Die meisten Neu-Espis, die ich gefragt habe, haben angegeben, Eo im Internet gelernt zu haben, über lernu.net.

Ich würde also vorsichtig sein, das Zusammenbrechen der Gruppen in Berlin hauptsächlich dem Vorstand oder dem E-Haus anzulasten. Man müsste zumindest mal vergleichen, wie die Entwicklung in den anderen deutschen Großstädten aussieht.

Ein Vorsitzender, der damit seine Mitverantwortung an dem Desaster zugab, trat zurück

Hm. Na ja. Als Vorsitzender trägt man immer eine Mitverantwortung, selbst wenn man selber alles Menschenmögliche und Richtige zur Vermeidung eines Schadenseintritts getan hat. Dass Felix Zesch eine besondere, individuelle Mitverantwortung hat, hat er durch seinen Rücktritt keineswegs zugegeben und lässt sich meiner Ansicht nach daraus auch nicht herleiten.

der neu gewählte Vorstand brauchte zwei Monaten um das Protokoll der Mitgliederversammlung zu schreiben und hält sich bei der Kommunikation mit den Mitgliedern und Interessenten sehr bedeckt.

Ja. Von dem kommt ja praktisch gar nichts. Weder Stellungnahmen zu dem momentanen Chaos noch überhaupt sonst etwas. Wenn ich mir die „Recent Posts“ auf der Seite http://esperanto.berlin ansehe, dann finde ich nur folgende Meldungen, seit der neue Vorstand gewählt wurde:

  • Spielnachmittag im April 2015
  • (Esperanto) Marta Ludado 2015
  • Esperanto-Spielenachmittag im Potsdam

Im E-Mail-Verteiler hat der Vorstand auch keinen Pieps gesagt, wenn ich nicht was übersehen habe. Nur Marc Hanisch hat sich auf Nachfrage gemeldet und gesagt, dass er einen Monat nach der Hauptversammlung immer noch nicht das Protokoll gemacht hat und auch keine Zeit dafür hat. No comment.

Nach über 100 Jahren kann man Esperanto als Verein oder Bewegung in Berlin und Brandenburg wohl endgültig abschreiben.

Zumindest im Augenblick geht nicht mehr viel. Ich würde mich aber nicht trauen, vorherzusagen, wie es in weiteren 20 Jahren mit dem Berliner E-Leben aussehen wird.

Ich verstehe auch nicht deine starke Fokussierung auf die Liga. (Darin gleichst du Johann.) Die Liga wurde mal als Dach aller Berliner E-Gruppen gegründet. (Der DEB übrigens auch.) Das ist sie ja eindeutig schon seit einigen Jahren nicht mehr. Das ist dann später, unter Felix Zesch, auch bewusst so gewollt gewesen, der damit das umsetzte, was der DEB bzw. Rudolf Fischer eh schon immer wollte.

Wir haben aber schon seit Jahren bewiesen, dass wir in Berlin Esperanto auch ohne die Liga machen können. Du selber schreibst ja:

Das einzige, was noch zu funktionieren scheint, sind die Kneipentreffs, also das langjährige „Esperanto plenbuŝe“, das Treffen im „Arema“ oder der Spielenachmittag im Eiscafé Kibo. Charakteristisch ist, daß das nicht von Mitgliedern der Esperanto-Liga Berlin begonnen wurde und zudem von unabhängigen Esperanto-Sprechern besucht wird

Esperanto in Berlin hängt nicht an der Liga, auch wenn sie natürlich der größte „Player“ in der Stadt ist.


Kommentar von Marc:

Im E-Mail-Verteiler hat der Vorstand auch keinen Pieps gesagt, wenn ich nicht was übersehen habe. Nur Marc Hanisch hat sich auf Nachfrage gemeldet und gesagt, dass er einen Monat nach der Hauptversammlung immer noch nicht das Protokoll gemacht hat und auch keine Zeit dafür hat. No comment.

Ich finde es interessant, dass keiner von euch beiden bei den letzten Jahreshauptversammlungen dabei war. Dass ich mich aus dem Vorstand verabschiedet habe, liegt an meiner beruflichen Auslastung, die es mir kaum erlaubt, für den Verein zu arbeiten. Darum hat sich auch die Erstellung des Protokolls so sehr verspätet. Das bitte ich zu akzeptieren. Dein Hinweis „no comment“, kannst du dir sparen, da er ja ein indirektes Statement ist, dass du es scheinbar besser / schneller machen würdest. Kritik üben ist immer einfacher, als sich aktiv zu engagieren.

Hierzu Kommentar von Lu:

Ich hege die Vermutung, dass Sebastian solche Dinge tatsächlich schneller erledigt, insbesondere nach einer Erinnerung. Er liebt „Antikrastination“ und zieht es vor, Aufgaben einfach zu tun, statt seine Zeit mit der Diskussion, wer sonst es tun könnte oder warum man selbst es nicht tun kann, zu verbringen - möglicherweise geht er davon aus, dass das in der Summe weniger Zeit kostet.

Roland und Sebastian sind an dem Protokoll vor allem gerade deshalb interessiert, weil sie bei der Versammlung nicht anwesend waren. Das erscheint mir nachvollziehbar.

Zur Information: Sebastian hat sich in der Vergangenheit u.a. durch die Mitarbeit bei der Ordnung der espoteko in der Falkstraße, Erstellung des espoteko-Kataloges, lange Mitarbeit im Bero, Erstellung der EsperantoLand-Seiten und Buchversand für EsperantoLand engagiert. Das dürften in der Summe ein paar tausend Stunden ehrenamtlicher Arbeit gewesen sein.

Antwort von Sebastian an Lu: Ich war durch meine eigene Schusseligkeit nicht anwesend. Ich hatte mir die Einladung nicht genau durchgelesen und war der Überzeugung, die Jahreshauptversammlung finde im Esperantohaus statt. Tat sie aber nicht. Nach anderthalb Stunden Radelns durch die Stadt (Lichtenberg ist halt doch nicht gerade um die Ecke von Wittenau aus) stand ich zwar pünktlich aber vor verschlossener Tür.

—- Felix seine Mitverantwortung Testlink

Kommentar von Sebastian (14. April 2015, 10.50 Uhr) zu Lu (ganz oben):

(Diese Seite wird jetzt bald unübersichtlich. Vielleicht findet Roland hierfür noch eine bessere Möglichkeit.)

Lu, du schriebst:

Die Alleinherrschaft von Johann hat zum einen viele Leute frustriert, die an der Bibliothek ernsthaft interessiert sind und sie gemeinsam und einvernehmlich verwalten wollten; eine einvernehmliche Lösung lag Johann ja ganz offensichtlich nicht, er hat immer vor allem seine eigenen Auffassungen umgesetzt, sehr diktatorisch und undemokratisch.

Erstens. Ich kenne nicht „viele“ Leute, die die Bibliothek verwalten wollten. Wer soll denn das sein?

Zweitens. Das Thema der Verwaltung der Büchersammlung ist ja nicht neu. Das habe ich bereits in den 90ern in der Ĵaŭda Rondo mit Holger u. a. diskutiert (allerdings nicht mehr mit Hermann). Selbst Dr. Blanke hat in der Zeit was zu dem Thema geschrieben. (Genauere Angaben habe ich momentan nicht im Kopf.) Im Grunde sind da alle Möglichkeiten durchdiskutiert. Vor allem hat sich herausgestellt, dass es kaum jemanden gibt, der die regelmäßige Arbeit dauerhaft zu übernehmen bereit ist.

Drittens. Die Vorwürfe gegenüber Johann („diktatorisch“) finde ich unangemessen und verstehe sie nicht. Erst mal: Johann war über Jahre hinweg der einzige, der sich überhaupt um die Bücher gekümmert und sie davor bewahrt hat, in der Garage in Schenkenhorst zu vergammeln. Auch nach dem Brand, als die Bücher dringend getrocknet und irgendwohin anders verbracht werden mussten, hat er deutlich um Hilfe geschrien und die Bücher angeboten wie Sauerbier. Aber es kam keinerlei konkrete Hilfe. Es war niemand da, der sich so intensiv um die Bücher gekümmert hätte wie Johann.

Viele Espis sind etwas eigen, und es ist nicht immer ganz einfach mit uns. Viele sind z. B. von mir genervt, überwinden sich aber trotzdem immer wieder. Ebenso ärgere ich mich seit vielen Jahren regelmäßig über Johann (und andere), aber „diktatorisch“ ist Johann mir gegenüber noch niemals aufgetreten. Auch mit Johann kann man diskutieren. (Allerdings ist das vielleicht auch eine Typfrage und eine des Standings.) Er akzeptiert abweichende Auffassungen, und wenn jemand gesagt hätte „Die Bücher übernehme ich; ich habe jetzt den Hut auf“, dann hätte das – davon bin ich überzeugt – funktioniert. Das hat aber niemand getan. Letztverantwortlicher für die Chose war dann doch immer Johann. Wozu sich Leute bereiterklärt haben, war immer nur, gewissermaßen „unterstützend“ in der Espoteko tätig zu werden. (Wie das bei Anja Eisenmann war, weiß ich nicht genau. Aber sie war ja neu in Berlin und noch nicht so gut vernetzt, hatte also meinem Eindruck nach nicht genug „Wumms“, um eigene Vorstellungen durchzusetzen. Es ist ihr in der Höhle im Esperantohaus auch niemand zu Hilfe gekommen.)

Das ist aber alles egal. Was aktuell wichtig ist: Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass es auch jetzt immer noch überhaupt kein wirkliches Problem ist, die Bücher vernünftig zu verwalten. Es ist aber einfach niemand bereit, sich den Hut aufzusetzen, die Sache zu übernehmen und die nötige Arbeit hineinzustecken. Das ist es doch, woran es hängt. Deshalb bleibt es weiterhin an Johann hängen. Die Sache wäre ganz einfach:

  1. Mit DEB und ELB die Eigentumsverhältnisse klären.
  2. Die Bücher gegebenenfalls an einen neuen Aufstellungsort bringen, wenn sie nicht in der Einbecker Straße bleiben können.
  3. Den Raum, in dem die Bücher stehen, entmüllen und zweckmäßig und einladend einrichten.
  4. Den Buchbestand durchsehen und die inzwischen eingetretenen Verluste und Zugänge erfassen.
  5. Regelmäßige Öffnungszeiten anbieten (z. B. 1x pro Woche, vielleicht jeweils donnerstags ab 20 Uhr?).
  6. Dabei immer anwesend sein und hinterher ca. eine Stunde in die Nacharbeit stecken (Ausleihen bearbeiten, Bücher zurückstellen, Zimmer aufräumen).
  7. Neuzugänge planen. (Die Liga hatte mal ein jährliches Budget für Neuanschaffungen, das aber praktisch nie genutzt wurde.)
  8. Evtl. ab und zu mal zu Themenabenden in die Büchersammlung einladen.

Das wär's. Mehr isset nich. Es ist aber niemand bereit, das zu übernehmen – und zwar auf Jahre hinaus! Daran liegt's.

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Ende des Textes

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